Prunus lauroserasus "Etna " (Anbri) -Lizenzsorte-
Gemeinschaftliches Europäisches Sortenrecht bei André Briant und W.A. Sanders unter Nr. Eu2719.
Für Deutschland ist die Baumschule Kordes-Jungpflanzen Ansprechpartner.
“Etna“ wurde Anfang der 90er Jahre von Adrian Straver entdeckt. Nach einem Winter mit trocknem Ostwind wiesen viele "Rotunifolia" - Hecken Schäden an den Blättern auf. In einem Vorgarten entdeckte Adrian Straver dann eine Pflanze ohne Blattschäden. Da sie in unmittelbarer Nähe einer "Rotundifolia" stand, kann man davon ausgehen, dass es wahrscheinlich ein Sämling dieser Pflanze war. Von dieser Pflanze wurden die ersten Stecklinge genommen. Erst im darauffolgenden Jahr entdeckten wir den bronzenroten Austrieb. Die Pflanzen waren auch kompakter und dunkler im Laub als ihre gleichaltrigen Jungpflanzen der Sorte " Rotundifolia"
Herr H. van der Laar beschrieb diese neue Sorte und machte den Namensvorschlag " Etna" aufgrund seines gefärbten Austriebs (dieser ist mehrmals im Jahr zu bewundern), in Anlehnung an den Vulkan auf Sizilien.
1994 bekam „Etna“ auf der Boskooper Fachmesse Plantarium eine Gold-Medaille bei den Neuvorstellungen.
Wenig später haben André Briant und W.A. Sanders die Lizenz an dieser Sorte erworben. Die Baumschule Straver hat trotzdem die Rechte diese Pflanze zu vermehren und in den Handel zu bringen.
"Etna" eignet sich sowohl als Hecken-Pflanze, sowie auch als Einzelpflanze. Sogar als Stämmchen ist sie gut geeignet.
In Deutschland und in den Niederlanden hat "Etna" bei Sortenvergleichs-Tests immer mit guten Noten abgeschnitten
Clematis montana "Elten"
Weiße montana mit dunkelviolettem Laub. Sämling von Clematis montana "Mayleen